Geschichte

Beschreibung des Instrumentes von den ältesten Zeiten bis in der Gegenwart

Beginnend mit dem einfachsten Typ von Flöte Pan, die sich unter der Form eines Pfeifenbündels von verschiedenen Abmessungen vorstellt, ist es zu vermuten, dass dieses Instrument die artistischen Manifestationen des Menschen, schon vom dessen Anfang begleitete. Aus der Mythologie kommend, wurde Pan, der Sohn von Hermes und Dryopa, als der Schutzgott der Herden und Hirten gehalten. Sein Sitz war in Arcadia und er war als der Erfinder eines Instrumenten, Syrinx genannt, angesehen. Pan hatte ein seltsames Aussehen, halb Mensch und halb Tier, er hatte Hörner, Bart und Ziegenhufen, und sein Körper war mit Haar bedeckt.

Er lebte in dichte Wälder, wo er auf den Nymphen lauerte und er begleitete öfters Gott Dionysos, in dessen Umzug er sich befand.

In den antiken Griechenland war die Legende der Nymphe Syrinx, die sich in einen Schilf umwandelte, um von der Verfolgung des Gottes Pan zu entkommen, sehr stark in den lokalen Folklore vertreten. Dieses wurde auch in dem Römischen Reich durchgesetzt, so wie es von Ovidius oder Apuleius bestätigt wird. Diese Legende wurde auch von der dazischen Zivilisation angepasst, die rumänische christliche Bevölkerung den Sinn aufbewahrend.

Nach anderen Legenden wurde der Syrinx Silenus zugeschrieben, Persönlichkeit die sich auch im Umzug von Dionysos befand. Marsias wurde zugeschrieben, dass er die Pfeifen dieses Instrumentes mit Wachs zusammengeklebt hat. Die archäologischen Spuren der Flöte Pan, die bei den Standbildern aus Calatis oder Alba Iulia erscheinen, tragen zu dem Endschluss, dass dieses Instrument auf dem alten Territorium des heutigen Rumäniens benutzt wurde.

In den Gräbern aus der hellenischen und römischen Zeitspanne in Tomis und Calatis wurden Ringe, auf denen Fauns mit Panflöten graviert wurden, entdeckt. Auf ein Basrelief gehaut in der Mauer einer Sarkophag aus der römischen Zeitspanne, das in Oltenien entdeckt wurde, wird der Gott Pan mit einem Instrument, sehr ähnlich mit jenem aus unseren Tagen, dargestellt.

Unter den Namen "Pan´s Flöte" existieren mehrere Blasinstrumente von verschiedenen Bevölkerungen aus Lateinamerika (Peru, Mexiko, Bolivien, Equador), Solomon Inseln, China, Japan. Ägypten und, nicht in letzter Reihe, Rumänien.

Es sind viele Benennungen und Indizien von Pan´s Flöte bei verschiedenen Bevölkerungen bekannt. Pandean Pipe, Panfluit, Panpipe, Flute de Pan, Flauto di Pan, Flauta de Pan, Biwabon, Buebalabala, Dedeco, Fieould, Galeveu, Gaopiti-piti, Kove, Muscal, P'ai siao, Qatra, Rondador, Sa fafir, Siculet Cristodou, Syrinx. Die Erbargumente betreffend dem Vorfahrer der heutigen Panflöte sind sehr wenige, aber überzeugend.

In dem XVIII. Jahrhundert erschienen in den rumänischen Fürstentum und in Moldavien die Zigeunerorchestern mit Panflöte, Geige und Kobsa, numerisch vervielfacht.

In der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts tragen das Integrieren der Zimbel und des Kontrabasses in solchen Orchestern und somit wurden diese zu acht, neun Mitgliedern vergrössert, zu der Erweiterung des Klanges und zu dem Stimulieren des harmonischen Geschmack.

In 1894 kam, in Bukarest, zur Welt Fanica Luca, der aus einer Geigerfamilie stammte.
Er hatte eine Neigung gegen Musik, lernt das Spielen der Panflöte von seinem Vater, geht zu anderen folklorischen Zonen, als jene die existierten, heran und bestimmt die Technik der Panflöte mit fixer Abstimmung.

In 1949 wird ihn zu erst beim Folklore Institut und nachher beim Musiklyzeum Nr. 1 aus Bukarest das Katheder für Panflöte angeboten. Das Ergebnis der Bestrebung beim Katheder für Panflöte trug zum Auftritt von berühmten Panflötspielern wie: Damian Luca, Radu Simion, Nicolae Parvu, Radu Constantin und Gheorghe Zamfir.

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